Der Unterschied zwischen kompostierbaren und biologisch abbaubaren Verpackungen

Biologisch abbaubar und kompostierbar bezeichnen grundsätzlich zwei unterschiedliche Prozesse. Als kompostierbar zertifizierte Verpackungen müssen nämlich innerhalb eines begrenzten Zeitraums unter spezifischen Bedingungen vollständig abbaubar sein. Sie können wegen dieser Eigenschaften über die Kompostierungsanlage entsorgt werden und so den Wertstoffzyklus beigeführt werden. Typische biologisch abbaubare Materialien sind z.B. Laub oder Küchenabfälle wie Obst und Gemüse, aber eben auch Pappe und Küchenpapier.

Tipp: Auch wenn Pappe potentiell kompostierbar ist, lohnt es sich mehr diesen über das Altpapier zu entsorgen. Derlei entsorgt wird es nämlich zu neuem Papier aufgearbeitet („Blauer Engel“-Siegel).

Biologisch abbaubare Verpackungen benötigen hingegen bedeutend länger, bis sie vollständig abgebaut sind. Sie sind für die Kompostierung dementsprechend nicht geeignet. Grundsätzlich wird bei biologisch abbaubaren Verpackungen zudem zwischen denjenigen unterschieden, die auf rein pflanzlicher Basis (z.B. Mais oder Zuckerrohr) bestehen und denjenigen, die einen konventionellen Plastikzusatz auf Erdölbasis besitzen. Letztere zersetzen sich in das sogenannte Mikroplastik, winzig kleine Plastikschnipsel, die zunehmend in der Umwelt akkumulieren.

Wir sind darum bemüht, unsere Artikel möglichst umweltfreundlich zu verpacken. Dementsprechend ist für uns Pappe die Verpackungen unserer Wahl.

Dein Team von Bambuswald