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Vogelhäuser / Futterhäuser von Bambuswald

Der stürmisch-kalte Winter hält Einzug und das natürliche Nahrungsangebot der Vögel wird immer kleiner. Nun wird es Zeit die liebgewonnenen Freunde mit Nahrung zu versorgen, damit sie die kalte Jahreszeit problemlos überstehen. Mit einem Vogelhaus von Bambuswald hilfst Du dabei deine gefiederten Freunde sicher über den Winter zu bringen. Die restliche Zeit des Jahres ist es übrigens nicht von Nöten frei lebende Vögel zu füttern. Dann finden sie auch selbstständig genug Nahrung. Ein Vogelhaus aus Bambus von Bambuswald ist zudem auch ein wahres Schmuckstück für den Garten und zugleich die erste Anlaufstelle, um die gefiederten Freunde bei ihrem Spiel zu beobachten.

Soll man Vögel überhaupt füttern? Und wenn ja, wann?

Ob man Vögel zufüttern soll, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Eine klare Empfehlung von Expertenseite gibt es deswegen auch nicht. Tatsache ist: Es wird in Deutschlands Gärten immer leiser, weil mehr und mehr Vögel verschwinden. Jede achte Vogelart ist weltweit inzwischen vom Aussterben bedroht. Die Schuld hierfür trägt der Mensch, denn die zunehmende Umweltverschmutzung, die Bebauung von Grünstreifen und allerlei mehr machen den Vögeln die Lebensgrundlagen stetig mehr streitig. Es fehlt folglich nicht nur an natürlichen Nistplätzen für Vögel, sondern auch an Schutz vor Unwetter, Nahrung und Wasser.

Tatsache ist deswegen, dass eine Zufütterung von Vögeln gerade im Winter über Leben und Tod entscheiden kann. Bedrohte Vogelarten rettest Du mit einem Vogelhaus aber wohl eher nicht. In den deutschen Gärten und damit am Vogelhaus tummeln sich zumeist nämlich dieselben zehn bis fünfzehn verschiedenen Vogelarten. Die bekanntesten dieser Vertreter sind Meisen und Amseln. Keine dieser Arten ist jedoch akut vom Aussterben bedroht. Trotz allem kannst Du aber mit dem Zufüttern helfen zumindest die Bestände dieser Vogelarten stabil halten. Bei Eis und Schnee kann das Zufüttern mit einem Vogelhaus den entscheidenden Unterschied ausmachen. Aber auch in sonstigen kargen Zeiten nehmen die Vögel den Zusatz an Energie gerne an. Bitte bedenke nur, dass Du einmal angefangen kontinuierlich durchfüttern solltest, denn deine geflügelten Freunde verlassen sich dann auf Dich.

Im Sommer sieht es mit dem Zufüttern von Vögeln hingegen ganz anders aus. Zwar finden auch dann die Vögel aufgrund von fehlenden Hecken, den hohen Einsatz an Pestiziden und den Anbau von Monokulturen nicht unbedingt ausreichend Futter, aber die Gefahr ist dafür ungleich höher, dass das Futter aufgrund der höheren Temperaturen verdirbt bzw. Krankheiten über die Futterstelle verbreitet werden. Wer im Sommer füttert sollte sich dessen stets bewusst sein und dementsprechend die Hygiene des Vogelhauses sehr ernst nehmen. Altes Futter und Kotreste müssen hier definitiv täglich entfernt werden. Bei niedrigeren Temperaturen ist es hingegen weitaus einfacher für die notwendige Hygiene zu sorgen. Findest Du zudem kranke oder tote Vögel in deinem Garten, solltest Du die Fütterung immer sofort einstellen. Es droht sonst eine rasche Verbreitung.

Worauf Du auf jeden Fall auch verzichten solltest sind Meisenknödel im Plastiknetzt, denn zumeist wird das Netz nach Verbrauch des Futters einfach nur vergessen und vermüllt somit unnötig die Natur. Schlimmstenfalls können sich auch Wildtiere im Netz verheddern. Ergänzend zu einem Futterhaus solltest Du zudem deinen Garten immer möglichst naturnah herrichten. Hecken bieten Vögeln zum Beispiel den dringend nötigen Schutz vor Jägern. Auch locken sie zahlreiche Insekten an. Ebenso ein Garant für viel Leben im Garten sind Laub- oder Totholzhaufen. Hier finden Vögel auf natürliche Art und Weise Futter.

Top 3 Tipps für dein Vogelhaus / Futterhaus aus Bambus

1)     Schütze das Futter stets vor Nässe. Die Nässe kann nämlich dazu führen, dass das Futter zu schimmeln anfängt. Für Vögel kann verschimmeltes Futter zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Idealerweise sollte dein Vogelhaus aus Bambus zum Schutz vor Nässe über ein überhängendes Dach verfügen.

2)     Das Vogelhaus sollte von allen Seiten frei zugänglich und einsehbar sein, sodass es den Vögeln eine gute Rundumsicht ermöglicht. Denn nur so benutzen Vögel das Futterangebot auch letztendlich und sind zugleich vor anderen Raubtieren geschützt.

3)     Das regelmäßige Reinigen des Vogelhauses ist das A und O. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Krankheitserreger rasch verbreiten. Eine geschickte Konstruktion des Vogelhauses soll dabei helfen, den Reinigungsaufwand zu minimieren. Grundsätzlich gilt aber nach wie vor, dass nur derjenige sich ein Vogelhaus zulegen sollte, der dieses auch regelmäßig reinigen kann. Ansonsten schadet man den Vögeln rasch schneller als dass man ihnen nützt.

Wie Du dein Futterhaus / Vogelhaus aus Bambus richtig anbringst

Die richtige Anbringung des Futterhauses aus Bambus ist essentiell. Ansonsten wird das reichhaltige Angebot an Futter von den Vögeln schlichtweg nicht genutzt. Hänge das Futterhau am besten an eine geschützte Hauswand oder in einem Baum. Damit gewährst Du den Vögeln eine gute Rundumsicht. Sie fühlen sich so sicher. Auch sollte der Standort des Vogelhauses erhöht sein, sodass keine Katzen den Vögeln auflauern können. Eine Höhe von rund 150cm ist Standard. Außerdem solltest Du stets mindestens 2m Abstand zu Fenstern einhalten. So vermeidest Du Unfälle.

Spezifisches Futterangebot für spezifische Vögel

Ebenso vielfältig wie die Vögel im heimischen Garten sind auch ihre Vorlieben rund ums Essen. Es empfiehlt sich darum stets vor der Anschaffung eines Vogelhauses aus Bambus die Tiere im heimischen Garten zu beobachten. Wer schaut regelmäßig vorbei? Wer ist ein eher seltener Gast? Basierend auf diesen Beobachtungen kannst Du im Anschluss das Futterangebot zusammenstellen.

Meisen lieben beispielsweise fettreiches Futter wie zermahlene Erdnüsse oder Sonnenblumenkerne. Drossel, Amsel und Co. bevorzugen hingegen Obst, Haferflocken und tierisches Proteine aus Mehlwürmern und Insekten. Aber nicht nur die Art des Futters ist entscheidend, sondern auch die Art wie Du es den Vögeln anbietest. Meisen bevorzugen ein hängendes Futterangebot. Sie sind flink und geschickt und können sich auch ohne senkrechte Sitzgelegenheit gut festhalten und fressen. Drosseln und Amseln essen hingegen lieber vom Boden; Kleiber und Specht bevorzugen Rinden. Andere Arten wie Star, Spatz und Buchfink scheren sich hingegen nicht um den richtigen Futterplatz. Sie fressen sich einfach am Angebot satt.

Oder doch lieber eine Futtersäule?

Futtersäulen besitzen keine oder nur eine kleine horizontale Landefläche. Damit eignen sie sich besonders gut für die kleinen, flinken Meisen. Der große Vorteil der Futtersäulen ist, dass das Futter im Inneren nicht von Kotresten verunreinigt wird, da die Vögel mit dem Futter nur mit den Schnabel in Kontakt stehen. Nachteilig an den Futtersäulen ist wiederum, dass größere Vögel sich dort nahezu nie niederlassen. Für sie ist der Zugang zu schwer. Auch bieten die Futtersäulen oft keinen richtigen Schutz vor Schnee oder Regen. Das Futter verdirbt schneller. Auch Weichfutter wie Haferflocken oder Obst lassen sich dort nur schwer unterbringen. Wer allerdings viele Meisen im Umkreis des Hauses hat und zudem nicht viel Zeit für die Reinigung aufbringen will, der ist alles in allem mit einer Futtersäule für Vögel gut beraten.

Wie Du dein Vogelhaus / Futterhaus aus Bambus richtig reinigst

Am besten reinigst Du dein Futterhaus aus Bambus täglich. Kot- sowie Futterreste müssen nämlich regelmäßig entfernt werden, um die Verbreitung von Krankheiten zu vermeiden. Nur wer auch die Zeit und Muße hat diese Reinigung regelmäßig vorzunehmen, sollte sich letztendlich auch ein Vogelhaus aus Bambus zulegen. Es gibt aber auch Varianten, wo die Vögel nur mit dem Schnabel in Kontakt mit dem Vogelfutter kommen. Diese Variante beugt grundsätzlich Krankheiten besser vor und muss weniger aufwendig gereinigt werden.

Solltest Du doch einmal einen toten Vogel im Umkreis deines Futterhauses aus Bambus finden, stoppe bitte sofort die Fütterung und desinfiziere das Vogelhaus erst einmal mit viel Essigwasser. Aus Sicherheitsgründen bietet es sich im Anschluss an, dass Vogelhaus aus Bambus erst einmal einige Zeit außer Funktion zu lassen. Eventuelle Krankheitserreger haben so keine Chance mehr sich weiter zuverbreiten.

Das Fazit

Ein Vogelhaus von Bambuswald ist eine tolle Möglichkeit die Vögel in deinem Garten bei der Futtersuche aktiv zu unterstützen. Gerade im Winter sind die nährstoffreichen Energiesnacks gerne gesehen und können schon einmal über Leben und Tod entscheiden. Zudem ermöglicht ein Futterhaus es Dir tolle Beobachtungen im eigenen Garten zu machen: Das erfreut Jung und Alt gleichermaßen!

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