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Strick- und Häkelnadeln von Bambuswald

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Selbstgemacht ist wieder Inn: Ob nun als schmackhafte selbstgemachte Pralinen, herbfruchtiger Likör oder eben selbstgestrickten Schal. Kaufen kann jeder – selber machen noch lange nicht. Das hat viel mit Wertschätzung gegenüber seinen Mitmenschen aber auch den Rohstoffen zu tun, entspannt aber oft auch gerade im stressigen Alltag oder macht einfach nur Spaß in der Produktion. Allein oder gleich mit mehreren: Der DIY-Trend hat unlängst Einzug im Alltag gehalten!

Teil dieses Trends sind die alten Handarbeitskünste. Früher als Relikt der Großeltern wahrgenommen, hat unlängst auch die jüngere Generation das Stricken und Häkeln für sich wiederentdeckt. Kein Wunder also, dass es inzwischen Handarbeitstreffen ebenso wie Strick-Cafés gibt. Doch was unterscheidet eigentlich Stricken vom Häkeln? Und was benötigst Du jeweils für Hilfsmittel für die Ausführung? In diesem Text wollen wir Dir die DIY-Trends Häkeln und Stricken einmal im Detail vorstellen.

Warum DoItYourself?

Der Trend ist da: DoItYourself ist die Revolution. Doch warum sollte man sich selber einen Schal stricken, wenn man diesen auch kaufen kann oder die Marmelade selber einkochen, wenn der Supermarkt doch eine unendliche Produktpalette aufweist? Für die DIY-Variante sprechen einige Punkte. Diese wollen wir Dir nachfolgenden einmal im Detail erklären:

  • Du weißt was drin steck – ganz im Gegensatz zu Produkten, die Du kommerziell erwirbst. Gerade im Bereich der Lebensmittel kannst Du so ungewollte Zusatzstoffe vermeiden sowie regionale Produkte in das Kochen einbinden. Aber auch bei Textilien kannst Du die Wolle so auswählen, wie Du sie Dir erwünschst.
  • Es macht einfach Spaß – DIY-Artikel zu kreieren. Allein im Kämmerchen musst Du dabei nicht sitzen. Heutzutage trifft man sich zum gemeinsamen Kekse backen ebenso wie für die Zusammenstellung von aufwendigen Hochzeitsgeschenken oder eben auch Stricken und Häkeln. Uncool ist das ganz und gar nicht, sondern lustig und unterhaltsam.
  • Oma weiß es zu schätzen – und nicht nur diese. Auch deine Freunde freuen sich sicherlich über ein Stück Selbstgemachtes. In der heutigen Zeit, wo man rein theoretisch alles haben kann, ist ein Stück Selbstgemachtes nämlich umso mehr wert. Man spürt regelrecht, dass es mit viel Mühe und Zeitaufwand hergestellt wurde. Die kleine Extrapriese Liebe ist einfach der Kick aller DIY-Artikel!
  • 100% Du – sind garantiert alle DIY-Artikel. Du kannst Sie nämlich ganz nach deinen Wünschen gestalten. Grenzen und Einschränkungen sind Dir allerhöchstens noch durch dein Können gesetzt. Ob nun Farbwahl, Länge, Süßigkeitsfaktor oder oder oder…alles liegt von Anfang bis zum Ende ganz und gar in deiner Hand.
  • Teste Dich aus – denn Du kannst mehr als Du denkst! Heutzutage haben wir die Basis zu Produkten und deren Herstellung verloren. DIY erdet dich hier, denn Du kannst definitiv mehr als Du denkst!

Doch warum gerade Stricken und Häkeln?

DIY ist ein Trend - keine Frage. Aber warum solltest Du gerade Stricken und Häkeln? Tut es nicht etwas anderes auch? Na klar, die Vielfalt an potentiellen DIY-Projekten ist groß. Häkeln und Stricken sind aber sicherlich einer der Klassiker, den wir bereits von Großmutter her kennen. Beide Techniken sind zudem relativ einfach zu erlernen und man erzielt dementsprechend schnell erste Resultate. Diese Resultate haben dann auch noch zugleich eine Funktion. Gerade im Winter wärmt der selbstgestrickte Schal wunderbar und schützt die Häkelmütze vor kaltem Wind. Zusätzlich sind beide DIY-Trends vergleichsmäßig kostenarm – das erste Zubehör kostet nur wenig. Wie bei so ziemlich allem kannst Du aber auch hier natürlich bei Wunsch Unsummen auslegen. Auch ermöglicht Dir das Stricken und Häkeln deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Sowohl beim Objekt, den Mustern als auch der Farbzusammensetzung kannst Du deinem eigenen Gusto folgen. Viele Menschen beruhigt zudem der Vorgang des Häkeln und Strickens an sich. Er hat gar etwas Meditatives. Sie schalten mit Häkeln und Stricken vom stressigen Alltag ab oder gönnen sich ein Moment der Ruhe auf dem Weg zur Arbeit.

Was ist Stricken?

Stricken bezeichnet einen Prozess, bei dem textile Maschengebilde aus einem beliebigen Garn hergestellt werden. Durch die geschickte Umschlingung von Faden werden beim Stricken mehrere Maschen in einer Reihe aneinander gereiht. Gearbeitet wird parallel mit zwei bis fünf Stricknadeln. Im Gegensatz zum Häkeln besitzen Stricknadeln keinen kleinen Haken an der Spitze, sondern sind vollständig glatt und werden stets im Zusammenspiel mit einer weiteren Stricknadel verwendet.

Stricknadeln gibt es übrigens in unterschiedlicher Ausführung. Beispiele hierfür wären die Strumpfstricknadel oder das Nadelspiel. Erstere eignen sich zum Stricken von Strümpfen, Handschuhen oder Stulpen. Letzteres besteht aus fünf einzelnen Stricknadeln, die alle die gleiche Länge und Stärke besitzen. Das Nadelspiel wird für die Herstellung von schlauchförmigen Gegenständen benötigt (z.B. Socken, Krägen, Pullover). Rundstricknadeln dienen hingegen dem Stricken von unter anderem Loopschals.

Unabhängig von der Ausführung der Stricknadel, besitzen diese unterschiedliche Nadelstärken (und im Falle der Rundstricknadeln unterschiedlichen Seillängen). Gemessen wird die Länge bei den Rundstricknadeln von Spitze zu Spitze. Die Nadelstärke bezeichnet hingegen den Durchmesser der Nadel in Millimeter. Diese Variationen in der Ausführung ermöglichen es, die Nadelwahl an das jeweilige Strickobjekt anzupassen. Feines Garn verlangt dabei ebenso wie auch feine Muster dünnere Stricknadeln. Bei gröberen Mustern und dickeren Garn finden hingegen Nadeln mit einem größeren Durchmesser Anwendung. Aber auch die Seillänge ist entscheidend: Größere Strickobjekte benötigen ein längeres Seil, kleinere ein kürzeres. Tipp: Je glänzender ein Garn ist, desto glatter ist das Garn. Daran kannst Du dich bei der Wahl deiner Stricknadeln orientieren.

Was Du zum Stricken benötigst

Zum Stricken benötigst Du neben einem beliebigen Garn mindestens zwei Stricknadeln. Diese Stricknadeln werden bestehend aus unterschiedlichen Materialien angeboten. Jedes Material besitzt dabei seine eigenen Vor- sowie Nachteile. Ein beliebter Rohstoff zum Stricken ist die Bambusstricknadel. Diese eignet sich aufgrund der griffigen, aber nicht unangenehm rauen Struktur besonders gut zum Stricken. Außerdem erzeugt der Bambus beim Stricken nur einen dumpfen Ton. Das Stricken ist somit nahezu geräuschlos. Noch zudem liegen die Bambusstricknadeln warm in der Hand und besitzen ein geringes Eigengewicht. Der Bambus ist zudem nachgiebig. Er passt sich der Hand an. Diese Flexibilität macht die Bambusstricknadeln aber auch bei einer geringen Stärke (< 2,5mm) zerbrechlicher. Eignen tuen sich die Bambusstricknadeln übrigens für alle gängigen Garne. Insbesondere glatte Fasern (z.B. Seide, Viskose, Baumwolle) lassen sich gut mit Bambusstricknadeln verarbeiten, denn sie verlangen eine Mischung aus hoher Gleitfähigkeit und doch Griffigkeit. Der Bambus zeichnet sich übrigens vor allem durch ein hohes Maß an Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit aus. Er ist als biologisches Produkt zudem zu 100% biologisch abbaubar.

Vergleichbar zu Bambusstricknadeln verhalten sich übrigens Stricknadeln aus Holz. Sie liegen ebenso wie der Bambus warm und leicht in der Hand und besitzen ebenso wie Bambusstricknadeln eine höhere Zerbrechlichkeit bei geringer Stärkeausführung (<2,5mm). Zudem besitzen sie zumeist ein metallenes Verbindungsstück zwischen der Spitze und dem Seil. Um die Nadel ungehindert über die Maschen zu transportieren, sollte dieses Verbindungselement möglichst nur minimal Unebenheiten besitzen.

Metallene Stricknadeln zeichnen sich wiederum vor allem durch eine besonders glatte Oberfläche aus. Über diese Oberfläche gleiten alle Arten von Garn besonders leicht. Was im ersten Moment gut klingt, kann allerdings auch problematisch werden: Wer zu locker strickt, dem können die Maschen einfacher über die Nadeln rutschen. Strickerinnen mit einer festeren Stricktechnik können hiervon jedoch profitieren, denn auch noch eng anliegende Maschen gleiten einfach über metallene Stricknadeln. Außerdem erlaubt es die reine Härte des Metalls sehr dünne Stricknadeln zu produzieren (1,5mm und weniger). Dickeren Nadeln verleiht die höhere Dichte hingegen ein höheres Gewicht, das die Arme schnell erlahmen lässt. Außerdem sind die metallenen Stricknadeln am geräuschintensivsten.

Besonders kostengünstig sind Stricknadeln aus Kunststoff oder Acryl. Sie zeichnen sich zudem durch ein hohes Maß an Formbarkeit aus, d.h. aus ihnen kann man Stricknadeln in allen beliebigen Stärken herstellen. Trumpf der Kunststoffstricknadeln sind ihre Farbvielfalt. Mit ihnen hält ein frischer Wind Einzug beim Stricken. Mit den Kunststoff-Stricknadeln kannst Du zudem präzise arbeiten, denn das Kunststoff ist beliebig formbar und doch stabil.

Was ist Häkeln?

Beim Häkeln, einer Methode der Textilherstellung, werden die Maschen mit Faden und einer einzelnen Häkelnadel erzeugt. Die Maschen werden während des Häkelns miteinander verknüpft und bilden so ein durchgehendes Maschennetz. Häkeln ist gegenüber Stricken eine weitaus jüngere Verarbeitungsmethode. Erst nach 1800 verbreitete sich die Häkel-Technik, während das Stricken bereits nachweislich im 13. Jahrhundert praktiziert wurde. Das Häkeln ausführen tut man mit einer einzelnen Nadel, die am oberen Ende einen kleinen Haken besitzt. Dieser kleine Haken hält eine einzige Masche und nicht mehrere wie beim Stricken. Das macht Häkeln auch einfacher zu erlernen. Statt mehrerer Maschen hat man nämlich nur eine. Diese verrutscht dann auch weniger häufig. Auch kann man Fehler beim Häkeln schnell wieder auftrennen, während dies beim Stricken mehr Können verlangt. Beim Häkeln verbraucht man übrigens mehr Garn als beim Stricken. Dafür erzielt man beim Häkeln festere Maschen als beim Stricken. Gehäkelte Ware ist folglich robuster. Die höhere Robustheit geht allerdings mit einem geringeren Weichheitsgrad einher. Pro Häkeln spricht zudem, dass man filigranere und kleinere Dinge mit dieser Technik herstellen kann. Gegen das Häkeln, dass es länger dauert als das Stricken. Welche Technik Du bevorzugst, liegt letztendlich bei Dir.

Was Du zum Häkeln benötigst

Zum Häkeln benötigst Du neben griffigem Garn lediglich noch eine einzelne Häkelnadel. Du benötigst folglich kein Paar an Häkelnadeln oder gar ein Quintett. Diese Häkelnadel besitzt wie bereits erwähnt einen kleinen Haken an der Spitze. Der Haken dient dazu, den Faden durch die Maschen zu ziehen und so ein zusammenhängendes Textilgebilde zu erzeugen. Die Häkelnadeln werden bestehend aus einer Vielzahl an Rohstoffen angeboten: Aluminium, Holz, Plastik aber eben auch Bambus. Gleich vorab: Welches Material das richtige für Dich ist, ist ganz typabhängig. Letztendlich empfiehlt sich das Austesten. Je nach verwendetem Garn bieten sich zudem andere Rohmaterialien für die Häkelnadeln an. Manche unserer Kunden verwenden Bambus zum Beispiel gerade gerne in Zusammenhang mit Merino- oder Alpaka-Wolle, während Aluminium hierzu schlichtweg zu rutschig wäre.

 

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