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Insektenhotels – aktiver Umweltschutz!

In den praktischen Insektenhotels von Bambuswald finden Wildbienen und andere Nützlinge deines Gartens endlich wieder die Möglichkeiten zu nisten, die ihnen in der freien Natur inzwischen leider oftmals fehlen. Die Insektenhotels sind dabei nicht nur ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz, sondern bieten auch eine spannende Beobachtungsmöglichkeit für Jung und Alt. Angeflogen werden die Insektenhotels aus Bambus von Hohlraumbesiedlern wie solitären Wildbienen, Wespen oder auch dem einen oder anderen Käfer. Diese nutzen vor allem hohle Pflanzenstängel aus Bambus oder Schilf gerne als Nisthilfen. Angst vor aggressiven Bienen musst Du dabei keine haben. Solitärbienen sind aufgrund ihrer sozialen Strukturen sehr friedfertig. Sie zeigen kein ausgeprägtes Abwehrverhalten, da sie bei Abwehr rasch ihr Leben und somit ihre Gene verlieren. Honigbienenköniginnen mit ihren riesigen Völkern können hingegen auf einzelne Individuen verzichten und diese dem Tod aussetzen.

Insektenhotels werden als Selbstbaukasten oder Komplettset angeboten. Je nach Ausführung und Ausstattung sind sie für andere Besucher ausgelegt, da Insekten verschiedene Vorlieben besitzen. Wichtig ist zudem, dass Du den Insekten nicht nur eine Nistmöglichkeit mit deinem Insektenhotel aus Bambus sondern auch eine Nahrung bietest. Richte also ergänzend zum Bambusinsektenhotel Blühstreifen mit einheimischen Pflanzen wie Weißdorn, Bartblume oder Malven in deinem Garten ein. Wichtig ist dabei für eine andauernde Blütenfolge zu sorgen. Die verschiedenen Blumen sollten hierzu circa von März bis September blühen. Vermeide hingegen Monokulturen oder die Verwendung von Schädlingsmitteln. Lasse ebenso Totholz sowie Laub im Garten liegen – auch hier finden zahlreiche Insekten ein natürliches Zuhause. So kannst auch Du einen aktiven Beitrag zum Artenerhalt leisten. Besucher wie Schmetterlinge oder Marienkäfer interessieren sich im Übrigen trotz gegenseitiger Werbung nicht für Insektenhotels. Diese besitzen andere Vorlieben. Mache Dir hier also am besten von Anfang an keine falschen Hoffnungen.

Top 12 Fakten für ein Insektenhotel aus Bambus

Bei der Wahl deines Insektenhotels solltest Du einige Dinge vermeiden. Untaugliche Nisthilfen beinhalten zum Beispiel Varianten bei denen der Durchmesser der Halme zu groß, die Gänge zu kurz, die Zugänge ausgefranst und ein Dach zum Schutz vor Nässe fehlt. Im nachfolgenden werden wir auf all diese Punkte im Detail eingehen:

  • Insektenhotels werden nur dann besiedelt, wenn die Halme der Nisthilfe nach hinten verschlossen sind. Empfehlenswert sind hier besonders Pflanzenhalme, die den Halm abschließende Knoten besitzen (z.B. Bambus oder Schilf). Alternativ können offene Halme aber auch mit Watte oder besser noch Ton verschlossen werden.
  • Der Innendurchmesser der Halme sollte 1cm nicht überschreiten. Diese großen Nistgänge werden nämlich nur äußerst selten besiedelt. Idealerweise variiert der Durchmesser der Halme zwischen 3-9mm, um den unterschiedlichsten Bewohnern ein Zuhause zu bieten. Gerade Bambus bietet sich hier an, da er von Natur aus unterschiedliche Durchmesser besitzt.
  • Achte darauf, dass dein Insektenhotel senkrechte sowie waagerechte Halme besitzt, denn diese ziehen unterschiedliche Bienenarten an. Hierzu eignet sich gleichermaßen Bambus.
  • Die Gänge des Insektenhotels sollten ferner eine Mindestlänge von 12cm besitzen. Sollte sich ein Halmknoten im vorderen Bereich des Eingangs befinden, empfiehlt es sich diesen aufzubohren. Gänge kürzer als 12cm werden nämlich nur selten besiedelt.
  • Schütze dein Insektenhotel aus Bambus unbedingt vor Nässe, denn diese führt zur Schimmelbildung. Wir empfehlen deswegen darauf zu achten, dass das Das des Insektenhotels aus Bambus mindestens 20cm übersteht.
  • Die Fasern der Nistgänge deines Insektenhotels aus Bambus sollten keine abstehenden, gesplitterten oder plattgequetschten Fasern enthalten, sondern einen glatten Schnitt aufweisen. Ein unsauberer Schnitt kann nämlich bei den Insekten zu Verletzungen führen oder den Zugang zu den Nisthöhlen beschweren. Gleiches gilt für abstehende Fasern Inneren der Gänge. Die Fasern sollten ferner auch nicht quellen, da dies die Brut zerstören kann. Weiches Nadelholz wird deswegen nicht zum Bau von Insektenhotels empfohlen; Harthölzer eignen sich nur, wenn die Restfeuchte nicht zu hoch ist. Ansonsten kann es nachträglich zu Trocknungsrissen kommen. Bambus ist wiederum für Insektenhotels sehr gut geeignet insofern er vor Nässe geschützt wird. Ansonsten kann auch dieser Risse entwickeln.
  • Muster sehen nicht nur pfiffig aus, sondern erleichtern den Insekten auch die Orientierung beim Anflug. Die schönere Optik hat in diesem Fall folglich auch einen Sinn.
  • Manche Bienen bevorzugen markhaltige Stängel. Sie graben in diese Stängel ihre eigenen Nistgänge. Hohle Stängel werden von diesen Arten nicht besiegelt. Wir empfehlen darum einen Mix aus vollmarkigen und hohlen Fasern zu verwenden.
  • Porenbeton, Ytong oder Gasbeton eignet sich nicht für ein Insektenhotel. Diese Stoffe ziehen sich nämlich gerne mit Wasser voll, der der bekanntlich größte Feind einer Nisthilfe ist. Ebenso wenig eignen sich Kiefernzapfen, Holzspäne und Co. Sie ziehen Ohrwürmer an, welche den Pollenvorrat der Biene stehlen. Auch steinharte Lehmziegel mit vorgebohrten Löchern stellen ein Problem dar. Die Bienen, die diese besiedeln sollen, bevorzugen es nämlich selber ihre Gänge zu graben. Weicher Lehm ohne Löcher ist ideal für diese.
  • Baumscheiben mit Bohrlöchern sollten immer quer zur Faserrichtung gebohrt werden. Bei parallelen Bohrungen besteht die Gefahr, dass abstehende Holzfasern entstehen, die eine Verletzungsgefahr darstellen. Ebenso treten bei dieser Art Bohrung vermehrt Risse auf.
  • Hummeln bevorzugen einen halbschattigen bis schattigen Standort. Bienen lieben hingegen die Sonne. Beides zusammen klappt folglich nicht.
  • Insektenhotels mit Glas- oder Plastikröhrchen sollten vermieden werden. De fakto ermöglichen diese es Dir zwar die Nistaktivitäten zu beobachten, allerdings sind die Röhrchen wasserundurchlässig. Das führt zu einer raschen Verpilzung des Futters

Nur wer all diese Dinge bei der Wahl seines Insektenhotels aus Bambus beachtet, wird letztendlich auch viele Bewohner anziehen und kann so den Insekten ein wirklich gutes Zuhause bieten.

Der ideale Standort für dein Insektenhotel aus Bambus

 

Die Wahl des Standortes für dein Insektenhotel aus Bambus solltest Du nicht leichtfertig treffen, denn er beeinflusst das Besiedlungsverhalten der Insekten enorm. Unter anderem solltest Du darauf achten, dass das Insektenhotel aus Bambus vor Nässe geschützt ist, denn die Nässe führt zur Fäulnis und kann den Nachwuchs der Bienen abtöten. Nicht nur die Konstruktion des Insektenhotels ist hier von entscheidender Bedeutung, sondern auch der Abstand zu feuchtem Mauerwerk. So sollte das Insektenhotel aus Bambus über ein ca. 20cm Dach zum Schutz vor Regen verfügen und von feuchten Mauern stets isoliert werden.

Die optimale Standorthöhe für dein Insektenhotel aus Bambus beträgt ferner mindestens 50cm zum Boden. Die Anbringung sollte an einen möglichst sonnigen, aber zugleich zugluftfreien Ort erfolgen. Es empfiehlt sich eine Südost- bis Südwestwand, sodass der Eingang des Insektenhotels nach Norden ausgerichtet ist. Stabile Aufhänger für das Insektenhotel aus Bambus sind Pflicht. Frei baumelnde Nisthilfen werden nämlich gemieden. Zum Schutz vor Fraß durch Vögel solltest Du bei Bedarf zum Beispiel ein Stück Maschendraht vor den Einflugrohren befestigen. Die Maschenweite dieses Drahtes sollte bei 2-3cm liegen.

Wie reinige ich mein Insektenhotel aus Bambus richtig?

Grundsätzlich kannst Du mit der Reinigung deines Insektenhotels schnell mehr falsch machen als wenn Du sie einfach nicht durchführst. Wir empfehlen darum diesen Abschnitt aufmerksam zu lesen und sich an alle Arbeitsschritte zu halten. Grundsätzlich gilt: Viele Insektenarten, die unsere Insektenhotels nutzen, reinigen diese selbstständig. Bei Neubesiedlung räumen zum Beispiel Löcher- oder Scherenbienen die zuvor benutzten Nisthilfen selbstständig aus. Andere Bienenarten wie die Mauerbiene bevorzugen jedoch bereits geräumte Nestlöcher. Nur wer Besiedler der letzteren Art besitzt, sollte unter den richtigen Umständen eine Reinigung für die Insekten durchführen. Wer Bestandteile seines Insektenhotels übrigens jährlich ersetzt, der muss sich keine Gedanken über eine Reinigung machen. So werden nämlich immer genug neue Nisthilfen zur Verfügung gestellt.  

Potentiell gilt, dass ab Spätherbst einzelne, offene Gänge mit sichtbarem Nistmaterial gereinigt werden können. Hier empfiehlt sich eine lange Schraube oder ein Bürstchen zu benutzen, dessen Durchmesser denjenigen des Ganges entspricht. Geschlossene Gänge solltest Du hingegen in Ruhe lassen. Die Insekten verschließen diese für den Winter. Nur Gänge, die über mehrere Jahre verschlossen sind sollten geöffnet werden. Hier empfiehlt sich die Markierung von verschlossenen Gängen mit einem Marker. Nur wenn im nächsten Herbst die Farbe noch vorhanden ist, kann eine Reinigung vorgenommen werden. Ansonsten sind die Gänge in Ruhe zu lassen.

Bambus – 100% ökologisch

Bambus ist die Trendpflanze aus Asien. Dort ist der Bambus seit Jahrtausenden für seine hervorragenden Materialeigenschaften bekannt. Auch für Insektenhotels eignet sich Bambus hervorragend.  Der Bambus für unsere Insektenhotels ist natürlich unbehandelt, getrocknet und wird den Ansprüchen seiner Besucher entsprechend zugeschnitten. Beziehen tun wir unseren Bambus von Kleinbauern aus China, die unabhängig und selbstbestimmt den Bambus teils seit Generationen anbauen. Der Bambus selber ist eine robuste Pflanze. Er benötigt wenig Bewässerung und Düngung. Pestizide sind hier gar völlig fehl am Platz. Stattdessen begnügt er sich auch noch mit kargen, steilen Boden und steht somit nicht in Konkurrenz zum Lebensmittelanbau.

 

 

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