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Fledermauskästen - Gib Fledermäusen ein Zuhause 

Fledermäuse spielen in unserem Ökosystem eine wichtige Rolle. Sie sind nämlich äußerst nützliche Insektenfresser, die die Bestände an Insekten natürlich regulieren. Neben lästigen Stechmücken fressen sie dabei auch zahlreiche schädliche Insekten, die eine Bedrohung für Felder und Wälder darstellen. Weltweit verbreitet kannst Du Fledermäuse auf Wiesen, in Wäldern, Mooren aber auch in Städten finden. Die kleinen Fledermäuse leben quasi überall.

Allerdings sind zahlreiche Fledermausarten vom Aussterben bedroht. Die Gründe hierfür sind vielseitig: Angefangen beim weltweiten Insektensterben hin zu der Verwendung von giftigen Chemikalien in der Landwirtschaft. Ein wichtiger Grund für die Abnahme der Fledermäuse ist aber auch das zunehmende Fehlen geeigneter Fledermausquartiere. Wir Menschen tragen zum Beispiel durch die Waldrodung dazu bei, dass die Fledermäuse kein Zuhause mehr finden. Aus Sicherheitsgründen werden nämlich alte, morsche Bäume oft aus dem Bestand entfernt. Gerade diese alten Bäume enthalten aber hervorragende Quartiere für die kleinen Flugkünstler. Jüngere Bäume besitzen hingegen eher selten abstehende Rindenstücke, hohle Äste oder Spechthöhlen. Aber auch ihren zweiten Lebensraum machen wir der Fledermaus inzwischen streitig: Alte Gemäuer, die mit ihren vielen Spalten und Rissen ideale Bedingungen für Fledermäuse bieten. In unserem Modernisierungswahn verschließen wir immer mehr der wichtigen Winterquartiere der Fledermäuse.

Mit den Fledermauskästen von Bambuswald kannst Du Fledermäusen allerdingend den dringend benötigten, sicheren Unterschlupf für den Tag bieten. Sogar zum Nisten und Überwintern können die diversen Modelle an Fledermauskästen genutzt werden. Ob nun als Flachkasten für spaltenbewohnende Fledermausarten, als Rundkasten natürliche Baumhöhlen imitierend oder als Großraumkasten für eine ganze Population an Fledermäusen: Mit einem Fledermauskasten bietest Du dem Nützling Fledermaus ein neues Zuhause und damit eine sichere Zukunft!

Worauf Du bei Kauf eines Fledermauskastens achten solltest

Die diversen Fledermausarten Europas unterschieden sich in ihrer Körpergröße, ihrem Lebensverhalten sowie ihrem bevorzugten Standort ihrer Quartiere. Dementsprechend vielfältig ist auch das Angebot an Fledermauskästen auf dem Markt. Per se gibt es dabei nicht den einen perfekten Fledermauskasten für alle Fledermausarten. Die Anforderungen an ein Quartier variieren je nach Art. Ebenso entscheidend ist aber auch der Standort. Wird ein Fledermauskasten 10m weiter völlig ignoriert, kann ein baugleicher Typ wenige Meter weiter heiß begehrt sein. Wir empfehlen deswegen die Anbringung gleich mehrerer Fledermauskästen.

Unabhängig hiervon sollte ein Fledermauskasten aber stets 100% wetterfest sein. Gerade auf Zugluft reagieren die kleinen Tiere nämlich empfindlich. Deswegen sollte abgesehen von der unten befindlichen Einflugöffnung kein weiterer Spalt vorhanden sein. Neben der Wetterfestigkeit sind eine Landehilfe, ein ausreichend großer Eingangsspalt (20-25mm) sowie eine gerillte Rückwand zum Festkrallen entscheidende Kriterien beim Kauf eines Fledermauskastens. Die geringe Größe des Eingangsspalts verhindert beispielsweise, dass die diversen Beutetiere sich die wehrlosen Fledermäuse schnappen können. Auch andere Tiere wie Vögel sollen die Kästen nicht benutzen können, weswegen zum Beispiel keine Landemöglichkeiten für Vögel gegeben sein sollte. Ein weiterer Vorteil dieser Konstruktion des Fledermauskastens ist, dass der Kot der Tiere einfach durch den Spalt aus dem Fledermaushaus fällt. Das verhindert die Entstehung von Krankheiten und minimiert den Betreuungsaufwand für den Naturfreund. Bitte achte jedoch bei Kauf stets darauf, dass dein Fledermauskasten keine Dachpappe besitzt, denn dieses kann sich bei Hitze verflüssigen und verklebt dann die empfindlichen Flughäute der Fledermäuse.

Der richtige Standort

Ist ein Fledermauskasten erst einmal erworben und sicher angekommen, stellt sich natürlich unweigerlich die Frage nach dem richtigen Standort. Gut zu wissen ist hier, dass sich der Standort ebenso wie die Bauweise des Fledermauskastens nach der jeweiligen Fledermausart richtet. Du kannst deinen Fledermauskarten beispielsweise am Waldrand, an Bäumen oder eben auch im eigenen Garten anbringen. Vorteil bei Anbringung an der Hauswand ist, dass das Hausdach zusätzlichen Schutz vor dem Wetter bietet. Unabhängig vom Standort gilt ferner, dass die Fledermauskästen stets möglichst witterungsgeschützt auf gehangen werden müssen. Deswegen solltest Du auch eine Einflugöffnung in Richtung Norden vermeiden.

Für deinen Fledermauskasten bieten sich hingegen alle warmen, trockenen Orte außerhalb der direkten Sonneneinstrahlung an. Vor dem Anflugbrett sollten sich dabei keinerlei Hindernisse wie Äste oder Sträucher befinden. Ebenso ist auf eine Mindesthöhe von 4-5m zu achten. Das garantiert, dass natürliche Feinde bzw. Konkurrenten der Fledermäuse wie einige Vögel aber auch Katzen den Fledermauskasten nicht erreichen können.

Und was habe ich davon…?

Gutes tun heißt sich auch gleich ein wenig wohler in seiner eigenen Haut zu fühlen. Mit einem Fledermauskasten trägst Du aktiv zum Arterhalt der Fledermäuse bei und hilfst so dabei die Natur im Gleichgewicht zu halten. Darüber hinaus hast Du aber noch weitere Vorteile von der Anbringung eines Fledermauskastens im eigenen Garten: Wir garantieren Dir mückenfreie(re) Nächte, denn als natürlicher Nützling fangen die Fledermäuse die lästigen Blutsauger in deinem Garten. Außerdem stellen die Fledermäuse Dir kostenlos natürlichen Dünger für deine Pflanzen zur Verfügung. Gerade wer Kinder im Haus hat oder gerne Wildtiere beobachtet, wird zudem von den vielen tollen Beobachtungsmöglichkeiten profitieren. Wenn die Fledermäuse bei Dämmerung ausschwärmen, kannst Du ihre tollkühnen Flugmanöver gut gegen den Himmel beobachten. Bitte beachte aber unbedingt, die Fledermäuse tagsüber niemals in ihrem Schlaf zu stören. Ansonsten wird dein Fledermauskasten schnell leer stehen.

Naturschutz für Faule: Extrem wenig betreuungsintensiv

Viele würden sicherlich mit Freude aktiven Umweltschutz betreiben – wenn damit nur nicht (so viel) Arbeit verbunden wäre. Vogelkästen müssen zum Beispiel regelmäßig von Kot- und Futterresten befreit werden. Machst Du dies nicht, schadest Du den Vögeln mehr als ihnen zu nützen. Für diese etwas fauleren Individuen unter den Umweltfreunden haben wir aber eine gute Nachricht: Fledermauskästen benötigen nur wenig aktive Betreuung. Tatsächlich reicht es in den allermeisten Fällen aus einmal im Jahr eine Reinigung bzw. Kontrolle durchzuführen. Diese Kontrolle und Reinigung der Fledermauskästen sollte ausschließlich in den Wintermonaten (November bis Februar) durchgeführt werden. Die Fledermauskästen werden in diesem Zeitraum nämlich nicht bewohnt, da die Fledermäuse zu dieser Jahreszeit in Höhlen, Kellern oder Stollen überwintern – dementsprechend kannst Du die Fledermäuse auch nicht in ihrem Schlaf stören. Lediglich die speziellen winterfesten Fledermauskästen solltest Du erst nach Ausflug der Bewohner im Frühjahr oder Sommer reinigen.

Im Winter kannst Du also potentiell problemlos beschädigte Kästen reparieren oder ersetzen. Besonders wichtig ist es dabei nach eventuellen Rissen im Holz zu schauen, da die Tiere sehr empfindlich auf Zugluft reagieren. Das führt unweigerlich dazu, dass der Fledermauskasten zukünftig nicht mehr bewohnt wird. Zudem solltest Du bei der Kontrolle zugleich die Reinigung durchführen. Das Gute dabei: Die meisten Fledermauskästen sind so konzipiert, dass der Fledermauskot direkt durch die Einflugöffnung nach unten rausfallen kann. Gegen Ende des Jahres verkleben aber einige Kotreste trotzdem gerne die Wände des Fledermauskastens. Entferne diese bitte einfach mit einer Bürste oder einem Stöckchen. Bei größeren Mengen Kot empfehlen wir die Verwendung von Schmierseife – diese aber bitte unbedingt gründlich mit Wasser nachspülen! Dadurch entfernst Du auch zugleich eventuelle Parasiten wie den Fledermausfloh oder die diverse Wanzen. Generell gilt, dass keine aggressiven Reinigungsmittel verwendet werden sollten, denn Rückstände dieser können dazu führen, dass die Fledermäuse schlimmstenfalls erkranken und bestenfalls (für diese zumindest) dem Fledermauskasten fern bleiben.

Keiner zieht ein – wieso?!

Ob Fledermäuse in deinen Fledermauskästen eingezogen sind, kannst Du meist nur durch aufmerksame Beobachtung herausfinden, da die Tiere beim Schlafen grundsätzlich nicht gestört werden sollten. Verräterische Anzeichen für einen Bezug sind Kotspuren unterhalb des Fledermauskastens. Weitere Anzeichen für einen Bezug sind das gehäufte Auftreten von unverdaulichen Resten von Beutetieren wie beispielsweise die Flügel von Insekten. Zuletzt wollen wir Dir noch eine kleine Warnung aussprechen: Bitte sehe grundsätzlich davon ab ins Innere des Fledermauskastens zu leuchten – das stört die Tiere und schreckt sie ab.

Im Allgemeinen kann es recht lange dauern bis ein Fledermauskasten bezogen wird. Das liegt unter anderem daran, dass Schlafquartiere von Fledermäusen oft gewechselt werden – oft liegt die Nutzungsdauer zudem bei nur wenigen Tagen. Deswegen bekommt man oft schlichtweg nicht mit, dass zwischendurch ein Bezug vorlag. Als gesellige Tiere bevorzugen die Fledermäuse zudem Schlafquartiere, die bereits zuvor durch andere Fledermäuse bezogen worden sind. Dementsprechend langwierig kann es sein bis ein Erstbezug stattfindet. Manche Männchen sind außerdem in der Paarungszeit äußerst aggressiv gegenüber Artgenossen. Sie verjagen dann andere Männchen aus ihren Schlafquartieren.

Wir empfehlen mehrere Fledermauskästen im ganzen Garten verteilt aufzuhängen. Unterschiedliche Kastentypen sind dabei empfehlenswert, denn während manche Fledermausarten eher kleinere Kästen bevorzugen, wünschen sich andere zum Beispiel größere. Der Abstand der Kästen zueinander sollte aber stets bei mindestens 10m liegen. Außerdem empfehlen wir für die Fledermauskästen unterschiedliche Standorte zu wählen. Wird ein Fledermauskasten einmal gar nicht bezogen, kannst Du ihn auch probeweise umsetzen. Zumeist war nur der falsche Standort schuld an einem fehlenden Bezug.

Wochenstube, Winterquartier…?!

Fledermausquartiere haben die unterschiedlichsten Bezeichnungen. Wochenstube, Winter- oder Sommerquartier sind nur einige der bekannteren Bezeichnungen. Aber was hat es damit letztendlich auf sich? Das Winterquartier unterscheidet sich von anderen Quartieren zum Beispiel insofern als das es so gestaltet sein muss, dass die Fledermäuse in ihm den Winter sicher überstehen können. Es muss grundsätzlich ruhig gelegen sein, eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen und stets frostfrei sein. Zugleich darf es im Inneren aber auch nicht zu warm werden, damit die Fledermäuse nicht frühzeitig aus ihrer Winterruhe erwachen. In der Regel ziehen sich Fledermäuse deswegen auch in dickwandige Bäume oder massive Bauwerke für ihren Winterschlaf zurück. Für die Überwinterung der Fledermäuse sind normale Fledermauskästen ungeeignet. Hier werden spezielle Winterschlafkästen benötigt, die eine dickere Wandung besitzen.

Das Sommerquartier wird hingegen den Rest des Jahres über bezogen. Es besitzt unter anderem weniger dicke Wände und angebracht an einen halbschattigen Standort ist es das ideale Quartier für Fledermäuse. Einige Sommerquartiere werden zudem noch als Wochenstube benutzt, d.h. in diesen Quartieren wird der Nachwuchs geboren. Bei einer Wochenstube solltest Du darauf achten, dass der Standort schön warm und wettergeschützt ist. Die Jungtiere reagieren nämlich empfindlich auf Zugluft und Kälte. Wochenstuben sollten zudem etwas größer ausfallen. Fledermäuse bekommen ihren Nachwuchs nämlich gerne in Gruppen von mehreren Tieren. Sowieso gibt es einige Arten, die ausschließlich in der Gruppe leben. Diese benötigen dann größere Großraumkästen zum Besiedeln.

Aus umweltfreundlichen Holz

Für unsere Fledermauskästen haben wir uns bewusst gegen Bambus entschieden. Stattdessen setzen wir auf robustes, unbehandeltes Pinienholz. Das macht unsere Fledermauskästen nicht nur zu 100% wetterfest, sondern ist auch besonders umweltfreundlich. Als natürlich nachwachsender Rohstoff punktet das Pinienholz nämlich in Sachen Nachhaltigkeit. Zudem das Pinienholz die ständige Feuchtigkeit manch eines Standortes besonders gut abkann. Mit ihrem unaufgeregten, natürlichen Aussehen gliedern sich die Fledermauskästen dabei gut in deinen Garten ein und bilden einen kleinen Blickpunkt für Gäste und Familie.

Bei Fragen zu unseren Fledermauskästen…

…kannst Du dich gerne jederzeit an unseren Kundenservice unter +4921639514867 wenden. Wir freuen uns auf deine Anregungen, Fragen und Kommentare! Vielen Dank, dass Du gemeinsam mit uns aktiven Wildtierschutz betreibst!

Unser Fazit

Aktiver Umweltschutz war selten so einfach und vorteilhaft für Dich. Mit nur ein wenig Aufwand kannst Du mit einem der Fledermauskästen von Bambuswald den bedrohten Fledermäusen ein neues Zuhause bieten. Nicht nur tust Du dabei etwas Gutes für deine Umwelt und trägst so zum ökologischen Gleichgewicht bei, sondern kannst auch interessante Beobachtungen machen und bist zugleich lästige Mücken los.

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