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Unsere Eichhörnchen-Futterstellen - denn im Winter ist der Hunger groß 

Ein Eichhörnchen im Garten zu haben ist ein Quell wahrer Freude. Die flinken, quirligen Tierchen tollen nämlich äußerst mutig durch den Garten, erstürmen Bäume wieselflink und scheinen die Welt aus ihren süßen, schwarzen Knopfaugen äußerst spielerisch zu betrachten. Schnell werden sie zu Freunden. Damit bieten sie für Jung und Alt ein stundenlanges Beobachtungsvergnügen. Aber die putzigen Eichhörnchen befinden sich in Gefahr. Zwar hat sich das Eichhörnchen als Kulturfolger inzwischen auch in der Stadt etabliert und steht auch keineswegs auf der roten Liste, aber eine Abnahme ist trotz allem zu verzeichnen. Im Frühjahr werden zum Beispiel durch das Fällen von Bäumen viele wehrlose Jungtiere in ihren Baumnestern getötet. Weitere Gefahren stellen nicht abgedeckte Regentonnen, Haustiere wie Hunde und Katzen aber vor allem auch das Fehlen an ganzjährigen Nahrungsquellen dar. Der Spruch…

„Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!“

…sagt es bereits: Trotz viel Fleiß finden die süßen Eichhörnchen einfach keine Grundlage zum Leben mehr in unseren sterilen, aufgeräumten und von Nutzpflanzen befreiten Gärten. Konnten sie diesen Mangel lange durch mehr Fleiß kompensieren, ist ihnen dies inzwischen nur schwerlich mehr möglich. Gerade im Winter haben die kleinen Tiere es schwer, denn sie halten keinen permanenten Winterschlaf. Sie wachen stattdessen immer wieder auf, suchen die während des Jahres von ihnen vergrabenen Nüsse und stärken sich so für den restlichen Winter. Haben sie zu wenige Vorräte angelegt, müssen sie allerdings hungern und drohen zu sterben. Dabei sind die flinken Eichhörnchen alles andere als dumm: Sie haben ein ausgesprochen gutes Gedächtnis, das kombiniert mit einem guten Geruchssinn dabei hilft die meist gut verstecken Samen und Nüsse zu finden.

Unser Appell an dich ist: Helfe den Eichhörnchen! Ist der Hunger nämlich besonders groß, kann unsere Eichhörnchen-Futterstelle der rettende Anker in der Not sein. Bereits von weitem riechen die Eichhörnchen die Nüsse in der Futterstelle und bedienen sich dann großzügig an den Nährstoffbomben. Dank einer ausgeklügelten Konstruktion musst Du nicht befürchten, dass andere Tiere die Eichhörnchen-Futterstelle entleeren oder verschmutzen. Für die fleißigen Eichhörnchen ist so jederzeit das rettende Büfett eröffnet!

Sollte man Eichhörnchen füttern? Und wenn ja, wie lange?

Die Meinungen über ein Zufüttern von Wildtieren gehen grundsätzlich auseinander. Immerhin reguliert man durch ein Zufüttern die natürlichen Bestände einer Tierart. Einig sind sich die meisten Experten jedoch, dass ein Füttern von Eichhörnchen in ihrem natürlichen Lebensraum, dem Wald, nicht von Nöten ist. Ganz anders sieht es hingegen in der Nähe von Städten und unseren Gärten aus: Weil wir Menschen unsere Gärten zunehmend ‚clean‘ gestalten finden die kleinen Tiere kaum mehr Nahrung. Auch sind wichtige Futterbäume wie Fichten, Tannen, Eichen, Buchen oder Walnussbäume unlängst keine beliebten Gartenbewohner mehr. Dementsprechend ist ein Zufüttern im heimischen Garten eine gute Möglichkeit die kleinen Eichhörnchen aktiv in ihrer Nahrungssuche zu unterstützen.

Entgegen der geläufigen Meinung empfehlen Experten aber nicht nur den Winter über die Eichhörnchen zu füttern, sondern dies auch bis in den Sommer fortzusetzen. Erst dann werden nämlich viele der Nüsse und Früchte reif, die die Eichhörnchen zum Überleben brauchen. Außerdem haben gerade tragende und säugende Muttertiere einen sehr hohen Energiebedarf. Finden sie nicht genug Futter, trennen sie sich von einzelnen Jungtieren, indem sie sie aus dem Nest werfen. Wer dies verhindern will, sollte zufüttern.

Worauf Du bei Kauf einer Eichhörnchen-Futterstelle achten solltest

Nicht alle Eichhörnchen-Futterstellen, die zum Kauf angeboten werden, eignen sich auch wirklich für Eichhörnchen. Manch ein Exemplar birgt diverse gesundheitliche Gefahren für seine Besucher. Anfangen tut dies bei der Verwendung des richtigen Holzes. Dieses sollte möglichst naturbelassen sein und keineswegs giftige Lacke oder Farbstoffe enthalten. Die Giftstoffe können nämlich in die Nüsse und Samen übergehen. Außerdem nagen die neugierigen Eichhörnchen gerne einmal am Futterhaus. Deswegen haben wir bei unseren Eichhörnchen-Futterstellen auch ausschließlich auf naturbelassenes Kiefernholz gesetzt. Dieses kannst Du bei Bedarf und zur Erhöhung der Langlebigkeit mit ungiftigem Leinöl nachbehandeln.

Üblicherweise verfügen die meisten Eichhörnchen-Futterstellen über ein ausgeklügeltes Deckelsystem, das ihren wertvollen Inhalt, die Nüsse und Samen, vor Vögeln sowie weiteren Wildtieren schützt. Der Clou dabei: Eichhörnchen sind dazu in der Lage diesen Deckel anzuheben – andere Wildtiere können dies hingegen nicht. Damit haben auch nur die Eichhörnchen Zugang zu dem Inhalt des Futterautomatens. Von entscheidender Bedeutung für dieses ausgeklügelte Deckelsystem der Eichhörnchen-Futterstelle ist allerdings, dass an derjenigen Stelle, an der das Futter durch die Eichhörnchen entnommen wird (zwischen Sichtglas und Deckel), ein Sicherheitsspalt vorhanden ist. Dieser verhindert ein Quetschen der Eichhörnchen, sollte der Deckel einmal versehentlich herunterfallen, während sich gerade ein Eichhörnchen bedient. Außerdem trägt der Spalt zur Belüftung der Nüsse bei und verhindert so ein Schimmeln der Nüsse. Ebenso ist bezüglich des Deckels aber auch zu beachten, dass dieser keineswegs zu schwer sein darf. Dann kann der Deckel von den zierlichen Eichhörnchen nämlich nicht mehr angehoben werden. Zudem besitzen qualitativ hochwertige Eichhörnchen-Futterstellen oberhalb des Acrylglassichtfensters eine Rundleiste, die vor Schnitten schützt.

Neben dem Schutz des Eichhörnchens ist auch der Schutz der Nüsse und Samen von entscheidender Bedeutung. Gerade die klamme Nässe im Winter lässt die Nüsse sonst rasch schimmeln. Unter anderem sollte dein neues Eichhörnchen-Futterhaus deswegen über ein wetterfestes Dach verfügen, das das Eindringen von Wasser verhindert. Ein rundum abgedichtetes Futterhaus für Eichhörnchen ist hingegen unerwünscht. Dort staut sich nämlich die Nässe und lässt den Schimmel nur so sprießen. Stattdessen sollte ein Eichhörnchen-Futterhaus über diverse Belüftungsschlitze verfügen. Wer die Eichhörnchen zudem gerne beobachtet, sollte auf ein Sitzbrett bei Kauf seiner Eichhörnchen-Futterstelle achten.

Was füttern?

Eichhörnchen essen für ihr Leben gerne Nüsse. Zu ihren Leibspeisen gehören Haselnüsse, Walnüsse, Bucheckern, Zirbelnüsse, aber auch Sonnenblumenkerne sowie Maronen. Vermeiden solltest Du hingegen Erdnüsse und Mandeln, da beide von den Eichhörnchen nicht vertragen werden. Ebenso beliebt bei Eichhörnchen sind aber auch Apfel- oder Möhrenstücke. Auch Kiefernzapfen oder Hagebutten holen sich die kleinen Kletterkünstler gerne. Wir empfehlen im Futterautomaten allerdings auf die Fütterung von Obst und Gemüse zu verzichten, da diese bei nicht regelmäßiger Reinigung rasch zur Bildung von Schimmel beitragen. Sie sind eher etwas für Vollprofis.

Außerdem solltest Du im Frühjahr, wenn die Jungtiere geboren werden, bedenken vermehrt Nüsse und Samen ohne Schale zur Verfügung zu stellen. Die Jungtiere können die harte Schale nämlich noch nicht knacken. Ergänzend zum Futter empfehlen wir Dir gerade in heißen Sommern immer auf genügend Wasser zu achten. Am besten stellst Du gleich an mehreren Stellen im Garten flache Schalen mit Wasser für Eichhörnchen, Vögel, Igel und Co. auf. Tatsächlich ist die Gabe von Wasser für viele Tiere gerade in trockenen Zeiten wichtiger als die Fütterung. Kleiner Tipp: Wer nicht viel Geld für Nüsse übrig hat, der kann im Herbst im Wald Nüsse sammeln und diese für eine spätere Fütterung an einem trockenen Ort aufbewahren. Bitte beachte nur darauf nie alle Nüsse zu sammeln, sodass für die anderen Wildtiere noch genügend Nüsse zur Verfügung stehen.

Worauf Du bei der Anbringung der Eichhörnchen-Futterstelle achten musst

Die wohl wichtigste Information gleich vorweg: Eichhörnchen-Futterstellen sollten stets in einer Höhe von mindestens 2m angebracht werden. Nur in dieser Höhe sind die flinken Baumkletterer nämlich sicher vor Fressfeinden. Keinesfalls solltest Du die Eichhörnchen-Futterstelle hingegen auf eine große, freie Fläche stelleb. Eichhörnchen sind nämlich scheue Tiere. Sie würden diese Stelle aufgrund der schlechten Einsehbarkeit meiden. Außerdem solltest Du bei der Anbringung beachten, dass die Eichhörnchen-Futterstelle möglichst geschützt und trocken auf gehangen wird.

Was tun, wenn sie sich nicht trauen?

Eichhörnchen sind sehr neugierige Wesen. Dementsprechend dauert es oftmals nur eine kurze Zeit bis die ersten neugierigen Exemplare den Klappmechanismus der Eichhörnchen-Futterstellen verstehen und sich selbstständig aus dem Nussautomaten zu bedienen lernen. Um die Eingewöhnung zu erleichtern, kannst Du aber einige Nüsse auf dem Sitzplatz der Eichhörnchen-Futterstelle verteilen. Der Geruch der Nüsse lockt die neugierigen Eichhörnchen garantiert rasch an. Um den Tierchen den Klappmechanismus verständlicher zu machen, kannst Du zudem eine Nuss zwischen die Öffnung und der Klappe feststecken.

Was Du noch tun kannst für einen aktiven Schutz von Eichhörnchen

Füttern ist schön und gut – aber kann man noch etwas machen, um die kleinen Eichhörnchen bestmöglich zu unterstützen? Die Antwort lautet hier ganz klar ja! Falls Du einen eigenen Garten hast, pflanze beispielsweise nuss- oder obsttragende Büsche und Bäume. Das ist naturnaher Tierschutz und bietet letztendlich nicht nur Eichhörnchen eine Lebensgrundlage. Ganz wichtig: Achte darauf, dass die Pflanzen möglichst zu unterschiedlichen Zeiten tragen, sodass die Eichhörnchen das ganze Jahr über hinweg Futter finden. Außerdem solltest Du einzelne Ecken deines Gartens stets naturbelassen lassen. Gerade durch unser stetiges Aufräumen zerstörst Du viele der Eichhörnchen-Vorräte. Wie bereits im vorherigen Abschnitt erwähnt, ist zudem neben dem Füttern die Versorgung mit Wasser enorm wichtig. Schaffe deswegen am besten gleich mehrere Wasserstellen im Garten: Bodennahe für Igel; höher angebrachte für Vögel und Eichhörnchen.

Wann braucht ein Eichhörnchen Hilfe?

Wird Hilfe benötigt oder nicht? Diese Frage stellen sich Jahr für Jahr unzählige Menschen, wenn sie ein (scheinbar) hilfsbedürftiges Eichhörnchen finden. Tatsächlich gilt bei Eichhörnchen diesbezüglich eine einfache Regel: Jedes Eichhörnchen, das Du leicht einfangen kannst, benötigt dringend Hilfe. Ein gesundes Tier würde sich nämlich niemals fangen lassen. Junge Eichhörnchen, die von der Mutter verstoßen worden sind, laufen zudem sogar manchmal hinter Menschen her. Wenn Du ein hilfsbedürftiges Eichhörnchen findest, empfehlen wir Dir möglichst rasch eine Eichhörnchen-Pflegestelle oder Wildtierstation zu kontaktieren. Bitte halte das Tier in der Zwischenzeit warm, indem Du es beispielsweise in eine kuschelig ausgelegte Box steckst. Gerade Jungtiere können sonst rasch erfrieren. Ältere Tiere lassen sich zudem besser mit einem Tuch einfangen. Zugleich schützt das Tuch dich auch vor eventuellen Bissen. Von einem eigenständigen Aufziehen ohne Rücksprache raten wir ab: Die Pflege von Eichhörnchen ist aufwendig und benötigt Erfahrung. Wende dich darum bitte stets an Experten!

 

 

Unser Fazit

Süß und flink sind sie die heimlichen Stars in jeden Garten: Eichhörnchen. Um die kleinen Tierchen über den Winter zu bringen, aber auch um den Nachwuchs sicher aufzuziehen empfehlen Experten das Zufüttern mit Nüssen und Samen. Mit unseren praktischen Eichhörnchen-Futterstellen wird Dir das Zufüttern äußerst einfach gemacht: Deckel auf, Nüsse einfüllen und schon kann der Spaß losgehen. Die Eichhörnchen-Futterstellen sind von uns zudem so konzipiert worden, dass sich keine anderen Wildtiere an den Nüssen bedienen können und alle hygienischen Standards eingehalten werden. Wir wünschen viel Spaß beim Beobachten des süßen Spiels der wilden Kerle!

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