7 Tipps für mehr Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden

Du wünscht Dir mehr Nachhaltigkeit im Alltag? Du willst dafür aber nicht dein gesamtes Leben auf den Kopf stellen? In diesem Text wollen wir Dir 7 Tipps für mehr Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden geben, die wirklich jeder ganz einfach umsetzen kann. Damit wirst auch Du garantiert zum #Umweltpionier!

7 einfache Tipps für mehr Nachhaltigkeit Zuhause

Tipp 1: Richtig Heizen

Die Produktion von Wärme verschlingt alljährlich einen enormen Anteil an Ressourcen – egal ob Strom, Kohle, Gas oder Holzpellets. Dementsprechend solltest Du darauf achten, die korrekten Temperaturen in deiner Wohnung einzuhalten, um so möglichst viel dieser Ressourcen einzusparen.

  • Schlafzimmer: 16-18°C
  • Flur: 15°C
  • Aufenthaltsräume: 20°C

Tipp: Geschlossene Rollläden schützen im Winter vor erhöhten Wärmeverlust!

Extra Tipp: Fenster und Türen sollte man stets gut abdichten. Einfache Zugluftdackel können Abhilfe schaffen. Wer nicht weiß, ob die Tür und Fenster gut abgedichtet sind, sollte eine Kerze an den Rahmen halten. Flackert das Licht, dringt kalte Luft nach drinnen.

Tipp 2: Umweltfreundliches Kochen

Gerade in der Küche kannst Du viel für die Nachhaltigkeit tun und das bereits durch wenige Handgriffe. Der Klassiker sind natürlich regionale und saisonale Obst- und Gemüsesorten sowie eine Reduktion des Fleischkonsums, aber darüber hinaus gibt es noch einige weitere Tipps:

  • Kochen mit dem Deckel auf dem Topf
  • Wasser im Wasserkocher erhitzen
  • Backen mit Umluft-Funktion
  • Immer angepasste Menge Wasser erwärmen
  • Blätter vom Kohl verwenden statt wegschmeißen; Brokkolistamm schälen und verzehren…

Nachhaltiges Schneidebrett aus Bambus

Tipp 3: GoodBye Standby!

Geräte im Standby-Modus verbrauchen ebenso wie angeschaltete Geräte Energie. Schalte sie deswegen immer aus. Ebenso stromsparend ist es übrigens die Bildschirmhelligkeit von Handy, Laptop und Co. herunterzusetzen.

Tipp 4: Wasserverbrauch eindämmen

Wir in Deutschland verfügen zwar potentiell über ausreichend Wasserreserven, aber Du solltest stets bedenken, dass die Aufbereitung des Trinkwassers Ressourcen verschlingt. Deswegen kannst Du mit der Eindämmung deines Wasserverbrauchs aktiv etwas für die Umwelt tun. Das heißt unter anderem:

  • Wasserhahn beim Zähneputzen abdrehen
  • Gemüse in Schüsseln waschen
  • Spülmaschine statt Handwäsche
  • Sparprogramm nutzen
  • Waschmaschinen & Spülmaschine möglichst voll benutzen
  • Duschen statt Baden

Tipp 5: Strom sparen

Föhn und Trockner verbrauchen viel Strom. Gerade im Sommer ist ihre Nutzung aber nicht von Nöten. Ist es warm und trocken, kannst Du Haare und Wäsche einfach in der Sonne trocknen. Aber es gibt auch noch weitere elektronische Geräte deren Nutzung nicht immer unbedingt von Nöten ist. Statt den gesamten Ofen zu heizen, tut es zum Beispiel oft auch nur die Mikrowelle.

Tipp 6: Licht aus!

In Sachen Licht lässt sich schnell und einfach Strom sparen. Dies umfasst zum Beispiel:

  • Lösche das Licht bei Verlassen eines Raumes
  • Verwende Energiesparlampen
  • Verwende Birnen mit Energieeffizienzklasse A

Nicht nur deine Stromrechnung, sondern auch deine Umwelt wird es Dir danken!

Tipp 7: Umweltfreundlich putzen

Gerade beim Putzen verlassen sich viele auf chemische Mittel. Dabei lassen die bunten Warnzeichen auf den Verpackungen bereits erahnen, dass diese oft umweltschädlich und giftig sind. Es empfiehlt sich darum auf ökologische Putzmittel zurückzugreifen. So hilft Zitronensäure zum Beispiel gegen Kalk oder ist Essig das Allheilmittel des Hausputzes.

Wir hoffen wir konnten dir mit diesem Beitrag helfen, deinen Alltag Zuhause ein wenig nachhaltiger zu gestalten.

 

Titelbild von Colin Behrens