9 Tipps zum Plastikfasten

In diesem Beitrag findest Du neun Möglichkeiten den Alltag mit weniger Plastik zu bestreiten. Lass Dich inspirieren und probier's doch einfach mal aus.

Weniger Plastik im Alltag - so geht's

#1 Plastikfasten: Verzicht auf Plastiktaschen

Durch den Verzicht auf Plastiktaschen beim Einkaufen kannst Du deinen Konsum an Plastik sehr einfach herunterschrauben. Jutebeutel und Co. können diesen Job nämlich ebenso gut übernehmen. Aber Vorsicht: Jutetaschen müssen ganze 138x verwendet werden, um wirklich nachhaltiger als eine einzige Plastiktasche zu sein. Jutebeutel und Co. sind also nur dann nachhaltig und umweltfreundlich, wenn Du sie auch wirklich mehrmals verwendest.

Tipp: Auch die kleinen Plastiktaschen in der Gemüseabteilung sind ein NoGo beim Plastikfasten. Greife hier doch lieber alternativ auf mehrfachverwendbare Einkaufsnetze zurück oder wähle gleich die ganz beutellose Variante.

#2 Plastikfasten: Verzicht auf Plastikstrohhalme

Gerade im Sommer hat er Hochsaison: Der Plastikstrohhalm. Ob in der kühlen Cola, dem fruchtigen Cocktail oder im Eiskaffee – Strohhalme sprießen bei gutem Wetter wie Pilze aus dem Boden. Dabei sind die Plastikstrohhalme reine Einwegprodukte und gehören damit zu den schlimmsten Umweltsündern aus Plastik. Das Zauberwort gegen Plastikstrohhalme ist aber ebenso einfach: Umweltfreundliche Strohhalmeaus Bambus, Nudeln und Co. Aber auch mit Mehrwegvarianten aus Glas und Metall kannst Du ganz einfach auf Plastik verzichten. Damit kannst Du garantiert ohne schlechtes Gewissen dein kühles Getränk in der Sonne genießen!

#3 Plastikfasten: Mehrwegflaschen

Viel Trinken ist wichtig. 2-3l empfehlen Experten darum auch per Tag zu trinken. Statt aber Einwegflaschen zu benutzen, empfehlen wir die umweltfreundlicheren Mehrwegflaschen. Wie der Name es bereits wiedergibt werden letztere mehrmals verwendet. Mehrwegflaschen aus Glas werden so bis zu 50x wieder befüllt – die Plastikvariante immerhin noch 25x. Einwegflaschen werden hingegen direkt nach der Entsorgun gehäckselt, eingeschmolzen und dann erst recycelt. Der Ressourcenaufwand ist hier also weitaus höher.

#4 Plastikfasten: Selber sprudeln!

Noch besser als jede Mehrwegflasche ist es gleich selber zu Sprudeln. Gerade in einem Land wie Deutschland, in dem das Leitungswasser Trinkqualitätbesitzt, kannst Du so viel Kohlenstoffdioxid sowie Plastik einsparen. In diesem Sinne: Ab an den Sprudler und los geht es!

#5 Plastikfasten: Backpapier, Alufolie und Co.

Klar, praktisch sind Backpapier, Alufolie und Co. schon. Aber einmal benutzt landen sie auch schon gleich im Müll. Wie wäre es stattdessen lieber mit Mehrwegvarianten? Backmatten, Bienenwachspapier und Frischhaltedosenschützen dein Essen nämlich ebenso gut wie die alten Klassiker von Mutti!

#6 Plastikfasten: Müllentsorgung

Im Sommer lieben wir es lange Abende mit Freunden draußen im Park oder am Fluss zu verbringen. Wäre da nur nicht der ständige Müll. Wo man nur geht und steht, findet man ihn. Da kann das abendliche Freundestreffen schnell einmal in Frust umschlagen. Aber wie wäre es damit einfach einmal den Picknickplatz vor dem eigentlichen Picknick aufzuräumen? Mit ein paar Handgriffen kannst Du so den Müll anderer Leute gezielt entsorgen und tust nebenbei der Natur etwas Gutes!

#7 Coffee ToGo

Mmh, gerade morgens ist ein frisch aufgebrühter Kaffee einfach herrlich. Kombiniert mit einer kleinen Milchhaube und einem Hauch Schokolade erzielst Du hier den kleinen Extrakick. Aber muss es immer der umweltunfreundliche Coffee ToGo-Becher sein? Mit Plastikdeckel? Immerhin wird dieser nur einmalig benutzt und dann auch schon entsorgt! Wie wäre es stattdessen mit einem praktischen Mehrwegbecher aus Bambus? Nicht nur halten diese deinen Kaffee länger warm, sondern sehen auch noch echt stylisch aus!

#8 Plastikfasten: Kosmetika

Auch in Sachen Kosmetika kannst Du Plastikfasten betreiben. Statt der Flüssigseife solltest Du lieber auf feste Seife zurückgreifen. Diese enthält viel weniger Flüssigkeit und ist dementsprechend bei gleichen Volumen weitaus ergiebiger. Muss es dann aber doch einmal die Flüssigseife sein, die sich gerade für öffentliche Toiletten anbietet, dann verwende doch nur diese im ergiebigeren Nachfüllbehälter. Bei diesen entfällt nämlich weniger Plastik auf mehr Seife. Aber auch beim Haarshampoo kannst Du #Plastikfasten betreiben. Greife hierzu doch einfach zur festen Haarseife! Und nach der Dusche folgt dann natürlich noch die selbstgemachte Gesichtscreme ganz ohne Plastikzusatz!

#9 Plastikfasten: Frischhalteboxen und Co.

Früher mit einem spießigen Image versehen, werden sie heute heiß und innig geliebt: Die Frischhalteboxen. Ob nun aus Glas oder Plastik – umweltfreundlicher als jede Standardverpackung sind sie alle Mal. Sie halten dabei aber nicht nur deine Lebensmittel frisch, sondern Du kannst sie auch gleich mit zum Bäcker oder Metzger nehmen und dort so auf unnötige Plastikfolien verzichten!

#Bambuswald – Jetzt bist Du dran: Was sind deine Tipps zum Plastikfasten? Wo hast Du Probleme auf Plastik zu verzichten? Wo fällt Dir der Verzicht hingegen ganz leicht?